Ausblick für 2020

Erster Prototyp des Telefonhüttls.

Erster Prototyp des Telefonhüttls.

Für heuer sind folgende Modelle in Planung: eine nostalgische Telefonzelle, ein Eckhaus der Gründerzeit, ein Bahnhof der kkStB sowie bei gutem Wind die lang ersehnten Weichen für die Schienenverkleidungen.

Vorhersagen sind ja immer etwas schwierig – bekanntlich vor allem dann, wenn sie die Zukunft betreffen. Tatsächlich waren so manche Ankündigungen in der Vergangenheit etwas voreilig, da nicht immer alles so läuft, wie man es gerne hätte. Oft vergeht die Zeit schneller als gedacht, dann ist auch oft nicht der finanzielle Spielraum da wie erhofft.

Dennoch können einige neue Modelle vollmundig angekündigt werden, wenn nicht in diesem Jahr so doch ganz gewiss im nächsten.

Der Reigen beginnt mit einer Telefonzelle der Österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung. Keine Frage: wir befinden uns damit in den 60er Jahren, als sich langsam aber sicher in den Telefonhüttln die Möglichkeit der Fernwahl etabliert hat. Daher wird das Modell als "Telephon" oder "Fernsprecher" verfügbar sein. Anders als sonst bei uns üblich, wird das Telefonhüttl als bedrucktes Fertigmodell ausgeliefert.

Unser Highlight des Jahres 2019, das Zinshaus der Gründerzeit, bekommt das dazu passende Eckhaus. Falls es sich produktionstechnisch ausgeht, wird das Gründerzeithaus in der "entstuckten Variante" angeboten, was der Renovierungspraxis der Nachkriegszeit entspricht.

Falls für alle offenen Problemstellungen eine authentische Lösung gefunden werden kann, kratzen unsere Stadtbahnbögen bald die Kurve: Mit Bogensegmenten zu je 15° lassen sich kleine Schlenker dann ebenso realisieren als auch majestätische Kurven auf großen Anlagen. Ganz sicher kommt jedenfalls der "leere", frei gestaltbare Einzelbogen. Dieser gibt mehr Flexibilität sowohl in der Längenausführung als auch in der Gestaltung der Bogenfüllung.

Nachdem oft und gerne, aber leider vergeblich, auf unserem Webshop nach einem Bahnhof gesucht wird, soll auch diesem Bedürfnis nachgekommen werden. Die Wahl fiel auf  den Bahnhof "Berndorf Stadt". Hier wollen wir nicht nur eine schmerzliche Lücke füllen, sondern auch unseren Trumpf  ausspielen, jenen der fein gravierten Strukturen. Der Bahnhof kann als prototypisch für die kaiserlich-königlichen Staatsbahnen gesehen werden und ist somit über das eigentliche Vorbild hinaus einsetzbar.

An der Anschaffung neuer Produktionsgüter hängen die Vorhaben Straßenbahnweiche sowie Straßenbahnhaltestelle Prater. Zu den Weichen nur so viel: Nach wenig Freude bereitenden Experimenten mit bestehenden Weichen, die verkleidet werden können, ist nun die Entwicklung auf eine eigene Komplettweiche ausgerichtet.  Wenn alles gut läuft, sollte sie als Links- und Rechtsweiche gegen Ende des Jahre verfügbar sein.

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